Zahnärzte
   
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Endodontie mit Operationsmikroskop 



 

“ Man kann nur das behandeln, was man auch sieht.“ Dies ist der Leitsatz von Prof. Dr. S. Kim, einem der führenden Endodontologen in den USA.

Allgemein:
Erst das Operationsmikroskop (OPMi) ermöglicht es dem Behandler eine korrekte und vollständige Wurzelkanalbehandlung durchzuführen. Versteckte Kanaleingänge, obliterierte (zugemauerte) Kanäle können oftmals erst mit dem Operationsmikroskop dargestellt und dann auch richtig behandelt werden. Ohne die maximale Vergrößerung (bis zu 25-fach) und die optimale Ausleuchtung durch die Lichtquelle des OPMi’s ist es dem Behandler oft nur schwer möglich, die Wurzelkanäle adäquat zu versorgen.

Der 4. Kanal:
Inzwischen weiss man auch, dass alle oberen Molaren einen vierten Kanal haben, dessen Kanaleingang jedoch häufig schwierig zu aufzufinden ist. Durch die Darstellung mit dem OPMi und die anschliessende Aufbereitung ist es möglich, das Kanalsystem so zu desinfizieren, dass kaum Bakterien im Kanalsystem verbleiben und die Erfolgsprognose des Zahnes erheblich steigt.

Abgebrochene Instrumente:
Auch abgebrochene Wurzelkanalinstrumente und Feilen können oftmals ohne die Hilfe des OPMi nicht entfernt werden. Hier kommt der Leitsatz eines führenden Endodontologen Prof. Dr. Syngcuk. Kim aus den USA zu tragen: „Man kann nur das behandeln, was man auch sehen kann.“ Nach der Darstellung der abgebrochenen Instrumente, ist es dann meistens möglich diese mittels Ultraschall aus dem Zahn zu entfernen und dadurch eine ausreichende Desinfektion im Wurzelkanalsystem zu erzielen, wodurch der Zahn dann vor der Extraktion gerettet werden kann.

Weniger Röntgenbilder:
Bei der Entfernung von alten Wurzelfüllungen ist es möglich, ohne die Anfertigung eines Röntgenbildes die Vollständigkeit der Revision zu überprüfen, indem man mit dem OPMi bis fast an die Wurzelspitze des Zahnes sehen kann und so überprüfen, ob das infizierte Material vollständig aus dem Kanalsystem entfernt ist. Dies ermöglicht eine Zahnhartsubstanz schonende und atraumatische Behandlung.

Beurteilung von Frakturen:
Ein weiterer Aspekt und Vorteil des OPMis ist die Darstellung von Sprüngen und Rissen im Zahn. Hierdurch kann dem Patienten häufig eine Operation erspart bleiben, weil man nicht erst das Zahnfleisch wegklappen muss, um zu überprüfen, ob der Zahn frakturiert ist oder nicht.

Über eine angeschlossene Videokamera und Monitor ist es dem Patienten möglich, direkte Einsicht in seinen eigenen Zahn zu haben.

Zeiss, Operationsmikroskop >>



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